Costin Filipoiu
Foto: privat
Franz Schubert (1797-1828)
Impromptu B-dur Op. 142 D. 935 Nr. 3
Impromptu Ges-dur Op. 90 D. 899 Nr. 3
Fantasie C-dur “Wanderer-Fantasie”
Allegro con fuoco ma non troppo
Adagio
Presto
Allegro
- P A U S E -
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Rondo D-dur KV 485
Allegro
Sonate C-dur KV 545
Allegro
Andante
Rondo Allegretto
George Enescu (1881-1955)
Rumänische Rhapsodie A-dur Op. 11 Nr. 1
Paul Constantinescu (1909-1963)
Spiel aus Dobrudscha Toccata (Joc dobrogean Toccata)
Dr. Costin Filipoiu wurde 1979 in Bukarest geboren, wo er 1986 seine musikalische Ausbildung begann. 1998 zog er nach Deutschland, um seine akademische Ausbildung fortzusetzen. Er erwarb sein Diplom an der Universität der Künste Berlin, absolvierte anschließend ein Aufbaustudium an der Musikhochschule Lübeck und schloss ein Meisterklassenstudium an der Hochschule für Musik Nürnberg ab. Zu seinen wichtigsten Lehrern in dieser Zeit zählen Prof. Martin Hughes, Prof. Rainer Becker, Prof. Konstanze Eickhorst und Prof. Bernhard Endres. Später erhielt er Klavierunterricht bei Prof. Wolfgang Manz in Nürnberg. Parallel dazu erhielt er ab 1993 Privatunterricht in Musikanalyse und Interpretation bei Prof. Dr. Dinu Ciocan (Bukarest) – eine Zusammenarbeit, die bis 2026 andauerte. 2019 erlangte er den Doktortitel an der Nationalen Universität für Musik in Bukarest mit einer Dissertation über die Klaviervariationen bei Robert Schumann und Johannes Brahms.
Im Laufe seiner Ausbildungsjahre nahm Filipoiu an Meisterkursen bei einer Reihe namhafter Musikerinnen und Musiker teil, darunter Günter Ludwig, Hans Leygraf, Anatol Ugorski, Anne Queffelec, Peter Feuchtwanger und Dan Grigore im Fach Klavier, Dietrich Fischer-Dieskau und Axel Bauni im Fach Lied sowie Walter Levin und Stephan Picard im Bereich Kammermusik.
Seine Wettbewerbslaufbahn begann früh und eindrucksvoll. Bereits im Alter von elf Jahren gewann er den zweiten Preis beim Internationalen Wettbewerb „Isola di Capri“ in Italien, gefolgt von einer Reihe erster Preise bei rumänischen nationalen Wettbewerben zwischen 1991 und 1996, darunter den Großen Preis beim Nationalen Wettbewerb für Instrumentale Interpretation in Deva 1994. 1998 gewann er den Sonderpreis der Jury beim Internationalen Musikwettbewerb „Jeunesses Musicales“ in Bukarest und erreichte 2001 die Endrunde des Ersten Sendai-Klavierwettbewerbe in Japan. 2005 wurde ihm der Förderpreis beim Bremer Klavierwettbewerb verliehen.
Filipoiu ist in zahlreichen Radio- und Fernsehaufnahmen zu hören. Zwischen 1993 und 1998 wurden seine Recitals live auf Radio Rumänien Cultural und in der TVR-Sendung „Serata Muzicala“ unter der Leitung des Musikwissenschaftlers Iosif Sava ausgestrahlt. Weitere Aufnahmen folgten 2002 mit Radio Rumänien Bukarest und 2006 mit dem NDR Hamburg, zuletzt als Klavier-Cello-Duo mit Michael Tolpigo.
Seit 2003 ist Filipoiu als Pädagoge an verschiedenen deutschen Institutionen tätig. Er begann seine Laufbahn mit einem Lehrauftrag für Klavierbegleitung an der Universität der Künste Berlin. Seit 2009 ist er als Korrepetitor an der Hochschule für Musik Nürnberg tätig und wurde als Hochschuldozent an derselben Institution ab 2021 angestellt. 2024 übernahm er zusätzlich eine Stelle als Klavierlehrer am Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium in Schwabach.